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Milchreis mit Zimt


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Als ich ein Kind war, roch Liebe nach Zimt.
Nicht nach Rosen. Auch nicht nach Flieder.
Nach Zimt, der sich auf Milchreis legt,
den Oma mir kochte – immer wieder.

Sie rührte den Reis mit Geduld und mit Zeit,
während sie fröhliche Lieder pfiff.
Ich saß auf der Eckbank, sah ihr zu,
wie sie so rührte – einzig für mich.

Ein bisschen Vertrauen, ein Hauch von Zuhause,
ein Teller voll Trost, ein Löffel voll Glück.
Die Sorgen im Innern machten mal Pause –
ich träume mich häufig zu Oma zurück.

Heute kocht niemand mehr etwas für mich.
Doch Milchreis gibt’s immer noch, hin und wieder.
Und rieche ich Zimt – ganz gleich, wo ich bin,
ist Oma ganz nah und pfeift ihre Lieder.

*



Dein Echo auf diese Zeilen

2 Antworten zu „Milchreis mit Zimt“

  1. Avatar von hietnatz

    Oh, wie herzerwärmend.💛 Ich liebe das auch sehr. Und mir geht es so bei Kartoffelbrei: Wenn ich die heißen Kartoffeln stampfe und sie mit warmer Milch und Butter verrühre, sehe ich mich als Kind neben meiner Mutter stehen, wie wir gemeinsam Kartoffelbrei zubereiten.🥰

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    1. Avatar von Rebecca
      Rebecca

      Oh. Ich habe diesen Kommentar erst heute entdeckt … 😬🫣

      Danke für diese so schönen Worte – ich kann die Szenerie fast vor mir sehen. Eine sehr, sehr schöne und so wertvolle Erinnerung. 🙏🥰

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