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Spuren


Am Strand, wo Wellen wehrhaft rauschen,
wo Seelen still Gedanken lauschen,
flüstern die Seiten von fernen Gestaden,
von Träumen, die in den Tiefen baden.

Der Wind trägt Worte, salzig und klar,
spinnt Geschichten aus meinem Haar,
schreibt Gedichte in den Sand,
weht sie hinaus ins Schattenland.

Dort sind Ängste und Zweifel verborgen,
Kummer, Leid und all meine Sorgen,
dort bin ich sicher vor jedwedem Fluch –
das Lesen, es schützt mich,
mein Schild ist das Buch.

Und versinkt die Sonne in goldenem Licht,
vergeht der Tag, die Worte nicht.
Sie tragen mich weiter, was bleibt, ist der Sand,
und Spuren – gemalt, von unsichtbarer Hand.



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