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Gebrauchsanweisung für melancholische Tage


Man nehme ein altes Märchenbuch,
das nach Kindheit duftet und staubigem Glück.
Man schlage es einfach irgendwo auf,
und dann reise man in der Zeit zurück.

Man suche nach der Essenz von einst,
als Wunder noch unbestritten waren.
Als Feen noch Herzenswünsche erfüllten,
Leid noch fern war – wie alle Gefahren.

Man lausche dem Flüstern vergessener Worte,
verliere sich träumend in Sprache und Bild.
Man lasse die Schatten sanft verblassen,
bis Licht eine jede Seite erfüllt.

Man inhaliere den Zauber von damals,
halte sich fest an der Phantasie.
Finde Trost in alten Geschichten –
Lesen kann heilen. Ist pure Magie.



Dein Echo auf diese Zeilen

2 Antworten zu „Gebrauchsanweisung für melancholische Tage“

  1. Avatar von pjotrsagt

    Lesen kann helfen. Ganz sicher, ist es doch der Gegenentwurf zur heutigen omnipräsenten Reizüberflutung.

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    1. Avatar von Rebecca
      Rebecca

      Ja, da bin ich ganz bei dir. Danke und hab deinen Tag schön! 🙂

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