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Restaurant der Träume


Hallo und willkommen – hier hab ich die Speisekarte für dich.
Empfehlen kann ich übrigens das Tagesgericht der Hoffnung.
Und im Notfall das Menü für gebrochene Herzen.

Geht heute alles aufs Haus. ♡


Das Restaurant der Träume

Ich weiß ein Haus aus Zuckerwatte,
mit Türen, ganz aus Marzipan.
Dort speist man von der Himmelsplatte,
Gerichte halten Herzen warm.

Die Suppe dampft wie Sternenstaub,
gewürzt mit Licht und Lachen.
Die Gabel fliegt, der Löffel schwebt,
wie gold’ne Urzeitdrachen.

Es kostet weder Cent noch  Pfennig,
der Kellner heißt Herr Glück.
Er tanzt in Flip-Flops übern Teppich
und dreht die Zeit zurück.

Der Koch hat auf dem Kopf Antennen,
aus Mondlicht ist sein Haar.
Er stammt (du wirst es sicher kennen)
von Alpha Culinaria.

Ein jeder Gast wird dort erkannt
als König oder Fee.
Die Stühle singen mir ein Lied,
sind weich, wie erster Schnee.

Hier heilt man Hunger, Herz und Seele
mit einem Traum-Gericht.
Hier fließt die Freude durch die Kehle,
als Rechnung reicht man ein Gedicht.

Hier komm ich her, wenn etwas schmerzt,
der Alltag mir die Träume raubt.
Hier gibt es Trost für jedes Herz –
wenn es dem Zauber des Träumens vertraut.

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Hier nun noch die Empfehlung des Hauses und das Menü für gebrochene Herzen.


Empehlung des Hauses

Tagesgericht der Hoffnung
(täglich aus frischen Möglichkeiten gezaubert)

Ein Teller Mut, noch warm vom Morgen,
gewürzt mit einem Hauch Verzeihn.
Dazu ein Stück vom Glück, verborgen
im Schaumsoufflé „Alleinesein“.

Ein Löffel Lachen, handgerührt,
aus einer Zeit, die noch nicht war.
Ein Tropfen Licht, das sich verirrt –
und bleibt. Ganz hell und sternenklar.

Als Garnitur ein zartes „Dennoch“,
bestreut mit Blättern aus „Vielleicht“.
Und der Erkenntnis, dass du immer
richtig bist – genügst und reichst.


Danke für deinen Besuch,
komm gern bald mal wieder!



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