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Das Unglück, ich zu sein



Das Unglück, ich zu sein, liegt nicht im Spiegel,
nicht in den Schatten, die mich begleiten.
Es wohnt in den Worten, die nicht genügen,
in all den Wegen, die nichts bedeuten.

Es liegt in Augen, die Welten erblicken,
doch nur das Suchen, kein Finden kennen.
In Nächten, die sich in Träumen verstricken,
wie Staub durch eiskalte Finger rinnen.

Das Unglück, ich zu sein, will nichts beweisen,
nichts liegt ihm ferner als zornige Klage.
Es hält sich bedeckt, es ist meist leise,
wie Regen, der fällt, ohne je zu fragen.

Das Unglück, ich zu sein, es ließ mich schreiben.
Noch immer ergießt es sich auf das Papier.
Das Unglück, ich zu sein, es lebt in Zeilen,
dort liegt es verschlossen, weit weg von mir.



Dein Echo auf diese Zeilen


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