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Der Pferdeflüsterer

Randnotizen


Vor ungefähr einem Vierteljahrhundert habe ich den tragischen Fehler begangen, zuerst den Film zu schauen und später das Buch zu lesen.

Es ja nahezu immer so, dass das Buch besser ist als der Film („Der Sternwanderer“ von Neil Gaiman mal ausgenommen …), entsprechend gespannt war ich, wie die Geschichte im Buch wohl erzählt würde.

Ich glaube, ich hatte an „der“ Stelle einen halben Nervenzusammenbruch – ich hab eine gefühlte Ewigkeit geheult.


Während der Film zwar auch recht sentimental endet (Annie entscheidet sich für ihren Ehemann und kehrt mit Tochter und Pferd in ihr altes Leben zurück), wartet das Buch mit einem sehr viel dramatischeren Ende auf, das mich total überrascht und aufgrund meiner Erwartungshaltung völlig umgehauen hat:

Der Moment, als Tom im Buch stirbt, war für mich total surreal. „Häh? Wie jetzt? OH MEIN GOTT!“ Damit habe ich nicht gerechnet und ich fand`s einfach nur schlimm, schlimmer, am schlimmsten.


Robert Redford, der nicht nur die Hauptrolle des Tom Booker gespielt sondern auch Regie geführt hat, hat wohl mal gesagt, dass er das Ende des Buches ganz bewusst nicht übernommen hat, weil er den Film mit der Hoffnung auf einen Neuanfang enden lassen wollte.

Na, danke auch.

Hätte ich mal besser erst das Buch gelesen und dann den Film geschaut. Vermutlich hätte ich „Ach, guck an – er lebt!“ gedacht und mich gefreut – trotz der Enttäuschung über das Aus dieser entzückenden Love-Story.

Aber so … Neee, neeee du, das war nix.

Ich wünsch dir einen schönen Tag – ohne böse Überraschungen.

Rebecca




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