Ich tauche im Meer meiner Worte,
sinke zum Grund, wie ein Stein.
Dort ruhen vergessene Orte,
nur ich kenne sie, ich allein.
Dann brechen die Sätze wie Wellen,
die niemand mehr aufhalten kann.
Die Worte, sie werden zu Quellen,
aus denen das Meer mal entsprang.
Ich schreibe, weil Sätze mich rufen,
die Tinte mein Schweigen versteht.
Und spüre: Die Verse sind Stufen –
und manchmal auch fast ein Gebet.
So tauche ich weiter durch Zeilen,
und schwimme ans Ende der Nacht.
Die Tiefe der Worte kann heilen,
denn dafür sind Worte gemacht.
*



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