

Ich stehe am Rand eines gähnenden Abgrunds, der Himmel so weit, doch die Füße wie Blei. “Lass dich doch fallen”, ruft der Wind, er würde mich tragen, dann wäre ich frei (…) – Gedicht über die Angst vor dem Sprung ins Ungewisse.

Gedanken über den Wandel des Schreibens im Laufe der Jahrzehnte – und ein bisschen Poesie. :)

Die Kindheit roch nach Milch und Zimt, nach warmem Brot und Kirschen. Und wenn der Regen draußen fiel, saß ich am Ofen zwischen den alten Märchen, Omas Hand, die leise meine strich. Die Welt war groß, ich war noch klein – bei ihr verlor ich mich (…) REIZWORTGEDICHT

Er kennt den Ruf der fernen Weite, das wilde Heulen in der Nacht, einst hat der Mond ihm hell geleuchtet, einst lief er schnell, war voller Kraft (…)

Die Straßen lagen still in kaltem Schweigen, der Wind erzählte leise vom Vergehen. Ich wollte fort, hinfort aus altem Leiden, doch meine Füße blieben einfach stehen (…) – Reizwortgedicht